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Japan Grüntee bei Tee Peter Kaffee


Japan ist berühmt für seine große Auswahl hochqualitativer Grüntees. Hergestellt mit großer Sorgfalt, gewachsen in Teefeldern umgeben von der wunderschönen japanischen Landschaft. Die Hauptanbaugebiete für japanische Tees sind die Provinzen Shizuoka, Kagoshima, Uji südlich von Kyoto und Nishio in der Präfektur Aichi.


Sensha

Sensha ist die am häufigsten vertretene japanische Grüntee-Sorte. Der Sensha wächst im vollen Sonnenlicht auf offenen Feldern. Die frisch gepflückten Teeblätter werden direkt nach der Ernte gedämpft, um die Fermentation zu stoppen. Der Prozess des Dämpfens dauert oft nur wenige Sekunden.  Anschließend beim Prozess des Rollens getrocknet. Sencha hat ein grünes, flach gerolltes Blatt und überzeugt mit einer ausgewogenen Aromakombination und Umami.


Kabusecha

Kabusecha bedeutet so viel wie "abgedeckter Tee" und beschreibt eine japanische Teeanbaumethode ähnlich des Senchas, allerdings werden die Plantage mit lichtdurchlässigen Netzen abgedeckt. Die Beschattung wird direkt auf die Teepflanzen gelegt. Diese lassen etwa die Hälfte des Sonnenlichts auf die Teepflanzen scheinen. Dieser Halbschatten-Zustand wird für ein bis drei Wochen beibehalten. Da die Teepflanzen im Halbschatten, länger brauchen um zu Wachsen, intensiviert sich das duftige und frische Aroma in den Teeblättern. Kabusecha bildet eine Brücke zwischen Sencha und Gyokuro. 

 

Gyokuro

Gyokuro bedeutet so viel wie "edler Tautropfen". Gyokuro gilt als die feinste der japanischen Teessorten. Sein Geschmack lässt sich mit süß, einem leicht adstringierenden Aroma und mildem Umami beschreiben. Die Teeblätter werden nach der Ooishita - Methode angebaut. Die Jungen Triebe an den Teepflanzen werden nach dem Austreiben für mindestens 20 Tage beschattet. Die Beschattung wird durch das Spannen großer Netze oder sogar Bambusmatten durchgeführt. Die Beschattung befindet sich ca. zwei Meter über den Teepflanzen. Dieser besondere Prozess fördert die Bildung von größeren Mengen an Theanin in den Teeblättern und unterstützt das Umami Aroma.


Matcha

Matcha ist ein fein pulvriger grüner Tee, der häufig bei der Sadou, der japanischen Teezeremonie, verwendet wird. Matcha erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Die Bedeutung des Wortes Matcha ist "gemahlener Tee". Matchapulver wird in verschiedensten Qualitätsstufen angeboten. Simplere Qualitäten werden gerne zum Kochen und Backen verwendet. Höhere Qualitäten werden als Kabusecha angebaut. Im Gegensatz zu Sencha und Gyokuro wird nach dem Bedampfen und Trocknen der sogenannte Tencha hergestellt. Man verzichtet auf das Rollen des Tees. Tencha ist das Vorprodukt, quasi der ungemahlene Matcha. Die Tencha Blätter werden anschließend nochmals sortiert, geschnitten und getrocknet, um final in Granitmühlen zu feinem Pulver vermahlen zu werden.


Shincha

Die erste Ernte der Saison, wird als Shincha bezeichnet. Erfrischender und belebender Duft, vollmundiger und oft süßlicher Geschmack. Shinsha Tees sind immer limitiert und erfreuen sich höchster Beliebtheit.


Bancha

Bancha ist ganz blättriger grüner Tee, er wird hauptsächlich aus im Spätsommer gepflückten Teeblättern hergestellt. Die Herstellung erfolgt in den gleichen Schritten wie des Sensha Tee, ist qualitativ aber unter der des Sensha anzusiedeln. In Japan gilt Bancha als der perfekte Tee für nach dem Essen und für den täglichen Gebrauch. Bancha wird im Gegensatz zu anderen Grüntees gerne mit 90 bis 100 Grad heißem Wasser zubereitet.

 

Houjicha

Houjicha ist gerösteter grüner Tee, entweder Sencha oder Bancha. Meist werden die qualitativ geringeren Grünteeblätter für die Herstellung genutzt. Duftend und erfrischend enthält dieser Tee wenig Koffein und gilt als besonders magenfreundlich. Durch den Röstvorgang wird der Tannin- und Koffeingehalt der Blätter verringert.


Genmaicha

(Grüntee mit geröstetem Reis)

Ein aromatischer japanischer Grüntee ist der Genmaicha. Hergestellt wird er aus Bancha der durch das Mischen mit geröstetem Reis hergestellt wird. Bevor der Reis mit dem Tee gemischt wird, wird er in Wasser eingelegt, gedämpft und anschließend bei hoher Temperatur geröstet. Der herzhafte Duft des Reis passt perfekt zu dem erfrischenden Geschmack des Banchas.